SG SV64/VT Zweibrücken - FSG DJK Oberthal/ TuS Hirstein 34:25 (18:11)
Die Handballerinnen des SG Zweibrücken setzten am Samstag gegen einen der Mitfavoriten auf die Meisterschaft ein deutliches Ausrufezeichen. Mit einem konzentrierten Start-Ziel-Sieg konnten sie gegen die DJK Oberthal die nächsten beiden Punkte einfahren. Beste Spielerinnen auf Seiten der Zweibrücker beim 34:25 Sieg waren Janine Baus, die mit 12 Treffern überzeugte (davon drei Siebenmeter) und Lucy Hilz, die vor allem in der zweiten Halbzeit erfolgreich war. Sie traf sechs Mal ins gegnerische Tor.
Anders als in den letzten beiden Spielen waren die Zweibrückerinnen diesmal von Anfang an präsent. Mit einer 5:2 Führung nach sieben Minuten konnten die Löwinnen genau das umsetzen, was sie sich vor dem Spiel vorgenommen hatten. In der Anfangsphase war es vor allem Flügelspielerin Lea Luga die sich über das Gegenstoßspiel und durch schöne Treffer von der Außenposition in den Vordergrund spielte. Sie steuerte in der ersten Viertelstunde zusammen mit der wiederum starken Janine Baus acht, der insgesamt neun Treffer auf der SG-Seite bei (9:5; 15. Spielminute). Doch nicht nur die beiden Torschützen, sondern die komplette Zweibrücker Mannschaft hinterließ einen positiven Eindruck.
Die Zuschauer in der Zweibrücker Ignaz-Roth-Halle sahen eine konsequente Abwehr, aus der die Löwinnen immer wieder Tore über ihr Tempospiel erzielen konnten. In einem konzentrierten Angriff hielten sich die Schützlinge von SG-Trainer Rüdiger Lydorf an die Absprachen und leisteten sich kaum Fehlwürfe und technische Fehler. Bis zur Halbzeitpause konnten sie sich auf eine 18:11 Führung absetzen.
In der zweiten Hälfte wechselten die SG-Handballerinnen nun ihren Torhüter. Für die gesundheitlich angeschlagene Leyla Semar, spielte nun Maryam Midani im Tor. Die 20-jährige aus der Zweibrücker Talentschmiede, wohnt und studiert aktuell in Osnabrück. Da sie aus familiären Gründen am Wochenende kurzfristig in ihre Heimat zurückkehrte, sprang sie für Christina Grünewald ein, die ihrerseits am Berlin-Marathon teilnahm. Auf dem Feld machten sie Löwinnen genau dort weiter, wo sie in Halbzeit eins aufgehört hatten – nämlich mit einer richtig guten Leistung. Lucy Hilz erzielte nach weniger als fünf Minuten die erste zehn-Tore Führung der Zweibrückerinnen (22:12; 35. Spielminute). Auf die starke Leistung folgte dann allerdings eine kurze Schwächephase. Eingeleitet durch eine Zwei-Minuten Strafe gegen Hanna Müller folgte ein 0:4 Lauf gegen die Rosenstädterinnen in dem sich die Gäste nochmal auf fünf Tore herankämpften (23:18; 43. Spielminute). Doch die Löwinnen fingen sich schnell wieder und gaben in den letzten zehn Minuten des Spiels noch einmal richtig Gas. Bis zum Abpfiff konnten sie sich wieder deutlich absetzen und gewannen das Spiel letztendlich mit 34:25 souverän und verdient.
Rüdiger Lydorf zeigte sich nach dem Spiel überaus zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge: “Oberthal ist eine sehr gute Mannschaft und stand in den letzten Jahren zurecht weit vorne. Deshalb bin ich umso zufriedener und glücklicher, dass wir heute so deutlich gewonnen haben. Die Mädels haben heute bis auf die kleine Schwächephase in der zweiten Halbzeit durchweg eine sehr gute Leistung gezeigt. Daran wollen wir weiter anknüpfen, um nächste Woche im schweren Spiel gegen Quierschied bestehen zu können.”
Es spielten:
Maryam Midani und Leyla Semar im Tor,
Janine Baus 12/3, Katrin Hoffmann 3, Lea Luga 5, Hanna Müller 1, Ella Hartfelder, Lucy Hilz 6, Vera Jänicke 4, Celine Jag 1, Lejla Carcadzija 1, Anna Sommer, Nadine Zellmer 4, Lea Edrich
Siebenmeter: 3/5 – 6/6, Zeitstrafen: 3:1, Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Jelicic (St. Ingbert)
Seit nun mehr knapp vier Woche befindet sich auch die zweite Mannschaft der SG SV 64/VT Zweibrücken in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Mit einer jungen und hungrigen Mannschaft will man in der Saarlandliga bestehen und den vielen Talenten den Übergang in den Aktivenbereich ermöglichen. Durch einige personelle Wechsel, sowie eine insgesamt stärker werdende Liga, weiß man die Situation richtig einzuschätzen und geht davon aus, dass man auch einiges Lehrgeld zahlen wird.
In den beiden zurückliegenden Jahren zählte die zweite Mannschaft des SV 64 Zweibrücken zur Creme-de-la-Creme der Saarlandliga. Eine Meisterschaft und ein vierter Platz waren der verdiente Lohn für teilweise überragende Leistungen und tollen Handball. In dieser Saison wird man aber aus verschiedenen Gründen kleinere Brötchen backen müssen. Mit dem Ausscheiden der drei Wöschler-Brüder verlieren sie drei Ausnahmekönner der Saarlandliga, die dem Zweibrücker Spiel in den beiden zurückliegenden Jahren ihren Stempel aufgedrückt haben. Nils Wöschler hat sich entschieden nochmals voll anzugreifen und ist wieder Teil der ersten Mannschaft, während Aris, letztjähriger Spielertrainer, und Till aus familiären und beruflichen Gründen kürzertreten wollen. In Max Sema konnte aber ein bekanntes Gesicht für die vakante Trainerposition verpflichtet werden, denn viele Jahre lang trug er das Trikot des SV 64 in der ersten und zweiten Mannschaft. Der 32-jährige Grundschullehrer hat bei seinem Heimatverein, dem TV Thaleischweiler, als auch in Zweibrücken bereits diverse Jugendmannschaften gecoacht. Der Saarlandliga-Truppe der SG ist hingegen seine erste Station im Herrenbereich. Neben seinem Engagement im Handball ist er zudem im Fußball als Athletiktrainer der Jugendmannschaften des FK Pirmasens tätig. In Gesprächen mit ihm merkt man schnell, dass er jemand ist, der eine klare Vorstellung hat von dem was er will und trotz seines noch jungen Alters viel Erfahrung mit einbringt. „Wir wollen in der zweiten Mannschaft die jungen Spieler an den Aktivenbereich heranführen und weiterentwickeln“, formuliert er sein höchstrangiges Ziel. Er wird als Spielertrainer fungieren und weiß auch, dass man gerade wegen des sehr niedrigen Durchschnittsalters seiner Jungs, wohl einiges an Lehrgeld zahlen wird. „Die Liga schätze ich aber auch deutlich stärker ein, als noch in der Vergangenheit. Es sind bestimmt 5-6 Mannschaften, die oben mitspielen und um die Meisterschaft kämpfen werden“, so der neue Spielertrainer.
Mit Blick auf die Trainingssituation findet er optimale Voraussetzungen für seine erste Station. 15 Mann stark ist sein Kader, der mit hungrigen Talenten aus der A-Jugend noch deutlich wachsen kann. „Wir haben derzeit in den Einheiten teilweise über 20 Spieler die zu jedem Zeitpunkt Vollgas geben. Der Einsatz stimmt, da kann man nicht meckern“, so der Coach. Jetzt gilt es in den kommenden Wochen den Grundstein für eine erfolgreiche Saison zu legen und der neuen Truppe eine neue Identität zu verpassen. Auf Zweibrücker Seite lässt sich niemand von den Erfolgen der letzten Jahre blenden und weiß, dass es erst einmal etwas Zeit bedarf, bis ein Rädchen in das nächste greift. Im ersten Testspiel der Vorbereitung verlor man gegen die Mannschaft aus Erbach/Waldmohr knapp mit 27:25 (17:11). Vor allem in der ersten Hälfte hat sich seine Mannschaft zu viele Fehler erlaubt. 14 Fehlwürfe und fünf technische Fehler sprechen eine klare Sprache. Sema weiß das aber richtig einzuordnen und relativiert. „Ich habe Nichts anderes bei diesem Spiel erwartet. Die Trainingsschwerpunkte waren bis hierhin andere, weswegen es mich nicht wirklich überrascht hat. Man muss aber auch sagen, dass die Jungs, gerade in der ersten Halbzeit, bei den Abschlüssen auch einfach eine Menge Pech hatten. Die zweite Halbzeit wurden Angriff und Abwehr deutlich besser. Insgesamt bin ich mit dem Einsatz zufrieden“, so Sema. Nach ausgeglichener Anfangsphase, wo man vielleicht sogar leichte Vorteile hatte, verlor man nach dem zwischenzeitlichen 5:5 kurzzeitig völlig den Faden. Binnen fünf Minuten lag man auf einmal mit 10:5 in Rückstand. In der ersten Halbzeit sollte sie sich davon nicht mehr erholen und lagen beim Seitenwechsel mit 17:11 in Rückstand. In der zweiten Halbzeit wurde es dann nach und nach immer besser, sodass bis zum Schlusspfiff der Rückstand nach und nach etwas verkleinert werden konnte. Am Ende trennten sich die beiden Mannschaften 27:25.
Die ersten Schritte sind gemacht, die ersten Erkenntnisse gewonnen. Jetzt gilt es daran anknüpfend sich stetig zu verbessern und weiter mit dieser Intensität und Leidenschaft zu arbeiten wie bisher.
Der Kader der SG SV 64/VT Zweibrücken II:
Im Tor: Alex Sema, Benedict Haubeil, Dennis Buchner
Im Feld: Dennis Bernt, Johannes Knoll, Jakob Schaum, Julian Hügel, Lars Gräbel, Marian Graff, Max Sema, Moritz Michel, Nico Graeber, Niklas Franzl, Sebastian Roth, Tobias Stauch
Die deutsche U21 Nationalmannschaft wird Handball Weltmeister und begeistert eine ganze Nation. Live zu sehen auf Eurosport, und im Anschluss zeigen alle Nachrichtenformate der öffentlich-rechtlichen Sender die Bilder vom Triumph in der ausverkauften Max Schmeling Halle in Berlin. Zwei Wochen lang sorgte der Nachwuchs des Deutschen Handball Bundes für eine wahre Euphoriewelle bei der WM im eigenen Land. Hautnah und mittendrin erlebte auch ein Talent der Zweibrücker Löwen das Turnier, allerdings nicht beim Deutschen Team, sondern als Nationalspieler der Vereinten Staaten von Amerika. Evan Gordon, 18-jähriger A-Jugendspieler der SG SV 64/VT Zweibrücken, wurde vom US-Verband für die Spiele nominiert. Gordon machte beim Qualifikationsturnier der USA im Frühjahr in Costa Rica auf sich aufmerksam, als er mit gerade mal 17 Jahren bei den drei Jahren älteren Junioren Akzente setzte und sich mit der Mannschaft direkt für die Weltmeisterschaft qualifizieren konnte.
Dabei hing seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft noch bis wenige Tage vor dem Start an einem seidenen Faden. Da er selbst nie in den USA gelebt hat, erteilte der Internationale Handball Verband dem gebürtigen Maßweiler zuerst keine Spielgenehmigung. Doch die Verantwortlichen des Team USA setzten alle Hebel in Bewegung, damit der Deutsch-Amerikaner mit nach Magdeburg zur WM darf. “Es war toll zu sehen, wie das Trainerteam sich für mich eingesetzt hat. Wir wussten bis zum letzten Tag im Trainingslager in Ungarn noch nicht, ob ich überhaupt spielen darf, aber am Ende hat zum Glück alles geklappt”, zeigt sich der 18-jährige Schüler dankbar.
Vor der WM bereitete sich das Team USA eine Woche lang in einem Trainingslager in Ungarn vor. Sie trainierten dort zweimal am Tag auf dem Campus der Handballakademie NEKA und bestritten Spiele gegen Veszprem KC, Libyen und Kuwait. Von Ungarn aus reiste das Team dann zur WM nach Magdeburg. Dort traten sie in der Vorrunde gegen die Nationalmannschaften aus Polen, Frankreich und Kroatien an. In der Heimspielhalle von Champions League Siegers SC Magdeburg trafen die US Boys zum Auftakt zuerst auf die Vertretung aus Polen. „Es hat sich richtig gut angefühlt bei so einem besonderen Turnier auf der Platte zu stehen. Ich war zwar sehr aufgeregt, aber im positiven Sinne. Als ich dann beim Aufwärmen in der Halle stand, habe ich erst so richtig realisiert, wie geil das alles eigentlich ist.” Nachdem sich die USA in den Vorrundenspielen deutlich geschlagen geben musste, ging es von Magdeburg zum sogenannten President's Cup nach Hannover, wo die Plätze 17 bis 32 ausgespielt wurden. Durch ein Remis gegen Algerien, einen Sieg gegen Lybien und eine Niederlage gegen Costa Rica belegten sie am Ende den 27.Platz. Gegen die Mittelamerikaner erzielte Evan Gordon dann auch noch seine ersten zwei WM-Tore.
Seit seiner Rückkehr nach Zweibrücken schnürt Evan Gordon seine Handballschuhe wieder für die SG SV 64/VT Zweibrücken. Aktuell steckt er mit der A-Jugend schon mitten in der Vorbereitung für die kommende Oberligasaison und auch bei den Herren startete er zusätzlich mit dem Training im Saarlandligateam. Mit der US-Nationalmannschaft ist sein nächstes großes Ziel die U-19 WM in Kroatien im August dieses Jahres. Dort würde er im Falle seiner Nominierung dann sogar im direkten Duell gegen die deutsche Nationalmannschaft spielen.
SV 64 Zweibrücken - HC Koblenz 30:22 (15:12)
Am letzten Spieltag der Oberligasaison 2022/23 sollte es endlich mit dem dritten Sieg klappen. Die Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken gewannen das Spiel gegen den HC Koblenz nach einer sehr guten Leistung mit 30:22. Beste Spielerinnen der 64erinnen waren Janine Baus mit 12 Toren (davon zwei Siebenmeter) und Lucy Hilz mit acht Treffern.
Dass dieser Sieg einen hohen emotionalen Stellenwert für die beiden Teams hatte, die schon vor dem letzten Spieltag als sichere Absteiger feststanden, zeigte sich nach dem Abpfiff. Während die Koblenzerinnen ihre Enttäuschung kaum zurückhalten konnten, lagen sich die Hausherrinnen aus der Rosenstadt lachend und feiernd in den Armen. 15 Spiele lang mussten sie auf diesen Moment warten, um sich endlich für ihren Kampfgeist belohnen und einen weiteren Sieg einfahren zu können.
Am Anfang lieferten sich die beiden Teams noch einen offenen Schlagabtausch. Nach 23 Minuten stand es 12:11 für die Hausherrinnen. Ab dann hatten die Zweibrückerinnen die Chance sich abzusetzen. Doch Rebecca Knoll und Ella Hartfelder ließen durch zwei vergebene Siebenmeter, diese Chance zunächst liegen. Doch auch Rebecca Knoll war es, die drei Minuten vor der Halbzeit die kurze Durststrecke durchbrach. Janine Baus und Lucy Hilz erhöhten auf 15:11 (29: Minute). Bis zur Halbzeit verkürzte Paula Olbrich noch auf 15:12 und die 64erinnen gingen mit einer drei Tore Führung in die Pause. An dieser Führung hatte vor allem Lucy Hilz großen Anteil die an diesem Tag ihr bestes Saisonspiel bestritt. Durch starke Eins gegen Eins Aktionen brachte sie sich entweder selbst in Wurfposition oder setzte ihre Nebenleute gekonnt in Szene.
In Halbzeit zwei machten die Zweibrückerinnen da weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Zwar verpassten sie die Möglichkeit sich schon früh spielentscheidend abzusetzen, hielten die Koblenzerinnen aber immer auf ein paar Tore Abstand.
Eine knappe Viertelstunde vor Abpfiff sollte der Knoten dann endgültig platzen. Die Löwinnen zogen Tor um Tor weg und Janine Baus fällte mit drei Treffern in Folge die Vorentscheidung zum Sieg (28:20; 57. Spielminute).
„Ich bin einfach nur glücklich, dass wir die Saison mit einem Sieg beenden konnten. Eine starke Deckung über die gesamte Spielzeit, gehaltene Bälle in wichtigen Phasen, wenig technische Fehler und gut vorgetragene Angriffe waren der Schlüssel zum Erfolg. Alle Mädels haben sich nochmal richtig reingehauen und gezeigt, dass sie diese letzten zwei Punkte in der Oberliga unbedingt wollen”, zeigte sich SV-Coach Rüdiger Lydorf sichtlich stolz auf sein Team.
Für die SV-Handballerinnen war es das vorerst letzte Spiel in der Oberliga. Die junge Mannschaft wird in der kommenden Saison in der Saarlandliga spielen und will sich dort als Team noch mehr finden und weiterentwickeln. Und das werden sie in der kommenden Runde auch können. Bis auf Torhüterin Annalena Zahm, die zur HSG Marpingen/ Alsweiler wechselt und Lara Schlicker die schon vor einigen Wochen in den frühzeitigen Handballruhestand ging, wird das Team komplett zusammen bleiben.
Es spielten:
Annalena Zahm und Maryam Midani im Tor,
Janine Baus 12/2, Lea Bullacher 1, Katrin Hoffmann 1, Rebecca Knoll 3/1, Lea Luga 2, Hanna Müller 1, Ella Hartfelder 2, Lucy Hilz 8, Nadine Zellmer, Celine Jag
Siebenmeter: 6/3 – 9/8, Zeitstrafen: 6:4, Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Schott/ Rose (Alzey)
Am Samstag konnte sich die 2. Herrenmannschaft der Zweibrücker Löwen in ihrem letzten Saisonspiel bei der HSG Dudweiler-Fischbach mit 28:25 durchsetzen. Bereits zur Halbzeit führten die Löwen mit 15:10
Am letzten Spieltag reisten die Löwen nach Dudweiler zu ihrem letzten Saisonspiel 22/23. Für beide Mannschaften war das Spiel ohne Bedeutung. Aufgrund ihrer Tabellensituation konnten beide Mannschaften keinen Platz mehr verlieren oder gewinnen. Dennoch wollten die 64er um Coach Wöschler, der vorerst sein letztes Handballspiel spielte, einen gebührenden Saisonabschluss feiern. Von Anfang versuchten die Löwen das Tempo hoch zuhalten was in den ersten Minuten auch mit mehreren Toren erfolgsversprechenden war. Dennoch konnte Dudweiler angetrieben durch ihre Spielmacher Schlicker und Ruster immer wieder gefährlich werden und mit den Zweibrückern mithalten. Erst ab der 20. Minute konnte sich Zweibrücken das erste Mal absetzen und die 8:7 Führung bis zur Halbzeit in eine 15:10 Führung ausbauen.
In der zweiten Halbzeit merkte man beiden Mannschaften die „Bedeutungslosigkeit“ des Spiels an und es entstanden auf beiden Seiten mehrere technische Fehler. Beide Mannhaften glänzten in dieser Spielphase mit einigen kuriosen Fehlwürfen und Fehlpässen. Dennoch konnte Zweibrücken auch in der schwächeren Spielphase die Spielführung übernehmen und weiter die Führung halten. Nach 50 gespielten Minuten war mit dem 24:16 eine kleine Vorentscheidung getroffen. Beide Mannschaften konnten wie schon im vorherigen Spielverlauf großzügig wechseln und alle Spieler konnten ihre Spielanteile erhalten. In den letzten Spielminuten konnte die HSG noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, womit sich beide Mannschaften mit einem 28:35 Endstand für die Zweibrücker Löwen zufrieden geben konnten. Die 64er konnten von ihren letzten neun Spielen acht gewinnen, was letztendlich der Erfolg für den 4. Tabellenplatz zum Schluss war. Mit 35:17 Punkten beendeten die Löwen hinter der HSG Völklingen, HC Dillingen/Diefflen und dem HSV Merzig/Hilbringen die Saison in der Saarlandliga.
Es spielten: A. Sema, D. Buchner (Tor), A. Eusterholz (4), N. Graeber (2), E. Gordon (3), J. Schaum (4), A. Wöschler (5), L. Gräbel (3), N. Wöschler (2), T. Wöschler (4), S. Roth (1), C. Friesen
Zeitstrafen: 1/1, Schiedsrichter: Mayer/Lentes, Zuschauer: 90
Torschützen der Saison 22/23: N. Wöschler (120, davon 45 per sieben Meter), T. Wöschler (115), N. Graeber (113), A. Wöschler (113, davon 18 per sieben Meter), L. Gräbel (89, davon 3 per sieben Meter), A. Eusterholz (52), J. Knoll (28), E. Gordon (17), C. Friesen (15), J. Schaum (14), S. Roth (13), L. Roller (11), G. Dobrani (10, davon 2 per sieben Meter), P. Abel (7), S. Winter (7), A. Sema (1), D. Buchner (1)
Statistik: 727 Tore (davon 68 per sieben Meter), 668 Gegentore, 66 gelbe Karten, 102 Zeitstrafen, 8 rote Karten, 16 Siege, 3 Remis, 7 Niederlagen




