Männliche B-Jugend reitet weiter auf Erfolgswelle – A-Junioren und Junglöwinnen müssen sich in schweren Spielen geschlagen geben

JSG Heiligenstein/ Mundenheim/ Rheingönnheim – mA 30:26 (12:8)

Die A-Junioren der SG Zweibrücken mussten sich am Samstag gegen die Spielgemeinschaft der drei Vereine aus Heiligenstein, Mundenheim und Rheingönnheim mit 30:26 geschlagen geben. Tortz dessen, dass sie nach einem vier Tore Rückstand zur Halbzeit mit einer guten kämpferischen Leistung in der zweiten Hälfte mehrmals auf ein Tor herankämpfen konnten, schafften sie es am Ende aber nicht sich zu belohnen. In der Schlussphase schlichen sich zu viele Fehlentscheidungen und Unkonzentriertheiten auf Zweibrücker Seite ein, wodurch sie sich letztendlich verdient geschlagen geben mussten. Bester SG-Torschütze war Louis Ringle mit sechs Toren (davon ein Siebenmeter).

Die Junglöwen starteten eigentlich gut in die Partie und verbuchten die ersten beiden Treffer der Partie auf ihr Konto (2:0; 2. Minute). Mit einer überragenden Deckung ließen die Zweibrücker den Hausherren nahezu kein Durchkommen. In der ersten Viertelstunde ließen die Rosenstädter lediglich drei Gegentore zu. Doch so gut wie die Abwehr stand, so schwer taten sich die Schützlinge von Trainer Björn Stoll im eigenen Angriff. Nach der 0:2 Führung, schafften sie es in den folgenden 13 Minuten ebenfalls nur noch zwei weitere Bälle im gegnerischen Tor unterzubringen (3:4; 15. Spielminute). 

Jetzt waren es aber die Gastgeber, die nun bessere Lösungen fanden. Mit einem 3:0 Lauf drehten sie die Partie und erzielten selbst ihre erste zwei Tore Führung (6:4; 19. Spielminute). Die Zweibrücker hielten weiter dagegen, schafften es aber nicht das Spiel wieder zu ihren Gunsten zu drehen. Kurz vor dem Pausenpfiff nutzte Heiligenstein dann nochmal das Momentum für sich und erhöhte vom 10:8 auf eine komfortable vier Tore Halbzeitführung. 

Wieder auf dem Spielfeld behielten zunächst wieder die Hausherren die Überhand. Nach 35 Minuten erhöhten sie das erste Mal auf fünf Tore (15:10) und alles sah nach einem souveränen Sieg für die Gastgeber aus. Doch so einfach wollten die Zweibrücker Jungs die Punkte nicht hergeben und legten jetzt so richtig los. Die Junglöwen erzielten in der Defensive mehrere Ballgewinne und münzten sie vorne mit blitzschnellem Tempospiel in Tore um. Binnen nur einer Minute brachten die Rosenstädter den Ball gleich drei Mal im gegnerischen Tor unter und katapultierten sich so wieder zurück ins Spiel (15:13; 36. Spielminute). 

Kurz Zeit später schafften sie es sogar auf ein Tor zu verkürzen und hielten die Hoffnungen auf einen Punktgewinn weiter aufrecht (16:15; 40. Spielminute). Bis zur 50. Minute lieferten sich beide Teams ein richtig heißes Duell. Heiligenstein behielt zwar weiter die Führung, Zweibrücken blieb aber dran und verkürzte immer wieder mit dem Anschlusstreffer (23:22; 50. Minute). 

Doch in der berühmten „Crunchtime“ bewiesen die Gastgeber die größere Nervenstärke. Einige überhastete Aktionen verursachten zu viele Ballverluste auf SG-Seite, die die Heiligensteiner gnadenlos ausnutzten. Mit gleich vier Treffern in Folge zogen sie fünf Minuten vor Abpfiff auf fünf Tore weg und fällten damit die Vorentscheidung über ihren Sieg. In der 59. Minute erhöhten sie sogar noch auf 30:24 und so blieb den Zweibrückern nur noch mit zwei schnellen Treffern in der letzten Spielminute Ergebniskosmetik zu betreiben. 

Es spielten:

Frederik Käfer und Samiran Markgraf im Tor

Henry Berresheim, Sebastian Birster 3/1, Julian Weber 1/1, Ben Schwindt 4, Lukas Kondziela 3, Jannis Graff 2, Fynn Kropp 2, Louis Ringle 6/1, Nils Stoll 3, Matteo Weber 2

 

TSG Mainz/Bretzenheim - mB 19:26 (8:11)

Die männliche B-Jugend der SG Zweibrücken surft in der Meisterrunde der Regionalliga Südwest weiter auf der Erfolgswelle. Die Mannschaft von SG-Trainer Stefan Bullacher blieb durch den 26:19-Auswärtssieg in Mainz auch im siebten Spiel in Folge ungeschlagen. Bester Werfer im Team der Junglöwen war Maxime Buchheit mit acht Toren. 

Mit einem kleinen Kader machten sich die Zweibrücker am Sonntag auf den Weg in die Landeshauptstadt. Weil vier Spieler durch die Grippewelle passen mussten, traten die Junglöwen lediglich mit einem Torhüter und acht Feldspielern an. Trotzdem drückten die Gäste aus der Westpfalz von Beginn an dem Spiel ihren Stempel auf. Die Abwehr stand wie gewohnt sicher und gab den zweikampfstarken Rückraumspielern der Hausherren kaum Möglichkeiten, um sich zu entfalten zu können. Über die Zwischenstände von 2:4 (9.) und 6:9 (17.) erarbeiteten sich die Zweibrücker bis zum Seitenwechsel eine verdiente 8:11-Halbzeitführung. „Die Jungs haben in der Defensive aufopferungsvoll gekämpft. Im Angriff hatten wir noch ein paar Fehler zu viel. Die wollten wir in der Halbzeitbesprechung korrigieren“, war Trainer Bullacher mit dem Auftritt seiner Jungs zufrieden. 

Und tatsächlich wurden die Angriffe im zweiten Spielabschnitt deutlich besser verwertet. Bereits nach fünf Minuten wuchs der Vorsprung auf sechs Tore an (11:17, 30.). Auffälligster Akteur auf Seiten der Junglöwen war in dieser Phase Rückraumspieler Maxime Buchheit, der insgesamt acht Tore erzielen konnte. Die höchste Führung gelang Lenny Purkhiser mit seinem Treffer zum 18:26. Am Ende gewannen sie mit 26:19 und verteidigten den dritten Tabellenplatz. Am nächsten Samstag, 16 Uhr, empfangen sie den TV Offenbach in der Zweibrücker Westpfalzhalle. 

Es spielten:

Finn Grim im Tor, 

Tom Berger 4, Marco Baas 4, Maxime Buchheit 8, Hannes Neuhäuser 3/2, Julius Schumann 5, Malte Becker, Lasse Dörr 1, Lenny Purkhiser 1,

 

HSC Schweich 2 – wB 22:21 (10:7)

Am Wochenende mussten die Zweibrücker Löwinnen bei der Bundesligareserve vom HSC Schweich ihre erste Niederlage in der Meisterrunde einstecken und verloren denkbar knapp mit 22:21.

Dass es gegen die heimstarken Schweicher Mädels im Vergleich zum Hinspiel ein anderes Match werden würde, war schon beim Aufwärmen ersichtlich. Lief Schweich damals mit kleinem Kader in Zweibrücken auf, machten sich diesmal 16 Mädchen beim Heimteam warm. Aus einer starken 6:0 Abwehrformation gingen die Schweicher schnell in Führung und zwangen die Zweibrücker Trainer bereits nach acht Minuten zu einer Auszeit. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Zweibrückerinnen bereits einen Siebenmeter sowie mehrere klare Wurfchancen vergeben. Teresa Wenzel brach in der 9. Spielminuten dann den Bann und erzielte das erste Tor für die Zweibrücker Löwinnen. Mit diesem Weckruf kamen die Gäste nun etwas besser in die Partie und erzielten nach 12 Minuten den ersten Ausgleich zum 4:4. Während die Abwehr sehr gut gegen die körperlich überlegenen Schweicher Mädchen arbeitete und sich Clara Drumm wieder als sicherer Rückhalt bewies, gelang es den Löwinnen nicht, diese Vorteile in Tore umzuwandeln. Mindestens ein Dutzend Fehlwürfe standen zur Halbzeit für die tapfer kämpfenden Löwinnen zu Buche und ermöglichten Schweich eine Halbzeitführung von 10:7.

Doch auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spielverlauf. Die Abwehr der Zweibrückerinnen kämpfte tapfer und konnte sich weiterhin auf Clara Drumm verlassen. Doch Schweich suchte geduldig seine Chancen und verwaltete das Ergebnis. Mit Anbruch der letzten zehn Spielminuten reduzierten die Zweibrücker Löwinnen ihre Fehlwürfe und schafften durch Teresa Wenzel in der der 45. Spielminute den Ausgleich. In einer hektischen Schlussphase erzielte die Heimmannschaft 60 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Treffer. Die Löwinnen schafften es nicht mehr eine gute Wurfposition zu erspielen und verloren so unglücklich am Ende mit 22:21.

„Natürlich tut diese Niederlage weh, beeinflusst aber nicht die tolle Entwicklung der Mädchen in den letzten Wochen und Monaten. Wir haben heute einfach viele Fehler gemacht, die wir die letzten Wochen nicht gemacht haben. Wir erspielen uns mindestens 20 klarste Wurfchancen, die wir einfach nicht im Tor unterbringen. Damit geht man dann leider als Verlierer vom Platz. Clara im Tor gebührt ein Lob für eine grandiose Leistung, dem Team gehört ein Lob für einen unbändigen und tollen Kampf, der am Ende leider nicht belohnt wurde,“ so Trainer Daniel Wenzel nach dem Spiel.

Für die SG waren im Einsatz:

Clara Drum (Tor), Leonie Hoffmann (Tor)

Liah Bies 4, Lea Merker 1, Ylvie Danzenbächer 1, Emma Donnevert 1, Teresa Wenzel 4, July Hoffmann 2, Emma Wenzel 3/3, Polina Smolnikov 4, Jasmin Ruffing 1

 

MJSG Ober-Hilbersheim/ Ingelheim/ Budenheim – wC 28:26 (16:14)

Die weibliche C-Jugend musste sich am Samstag ebenfalls zum ersten Mal in der Meisterrunde geschlagen geben. Gegen ihren direkten Konkurrenten der Spielgemeinschaft aus Ober-Hilbersheim, Ingelheim und Budenheim verloren die Junglöwinnen mit 28:26. Beste Werferin der SG waren Lara Matle und Sara Kock mit jeweils acht Treffern. 

Für die Rosenstädterinnen war es die erste Partie des Jahres. Nach einer langen Pause mussten die Zweibrückerinnen zunächst nochmal in ihren eigenen Rhythmus finden. Das machte sich über die gesamte Spielzeit hinweg bemerkbar. Zu viele technische Fehler verhinderten den eigenen Torerfolg und luden die Kontrahentinnen aus Budenheim immer wieder zu einfachen Gegentoren ein. Dennoch lieferten sich beide Teams über 50 Minuten ein enges Duell. Gerade in der ersten Halbzeit schenkten sich die Mannschaften nichts. Bei immer wieder wechselnder Führung konnte sich keines der beiden Teams absetzten. Kurz vor der Halbzeitpause brachten aber die Hausherrinnen das Momentum auf ihre Seite und sicherten sich eine 16:14 Führung. 

Nach der Halbzeit machten die Gastgeberinnen aus Budenheim da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten, und setzten sich zwischenzeitlich auf vier Tore ab (24:20; 39. Spielminute). Doch auch die Rosenstädterinnen beweisen Kampfgeist und kämpften sich binnen weniger Minuten wieder auf ein Tor heran 24:23; 41. Spielminute). Doch auch jetzt schafften sie es nicht das Spiel zu drehen und die Hausherrinnen mussten sich trotz großen Kampfs in der Schlussphase mit 28:26 geschlagen geben.

Es spielten: 

Lena Ganster und Lilly Götz im Tor

Sara Kock 8/1,  Lara Matle 8/2,  Melissa Bettinger, Sumalee Whitely 1, Mia Hübert, Lotte Baumert 1, Hanna Galla 4, Clara Zimmer 4, Anni Müller

 

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