Nach dem nicht ganz zufriedenstellenden Saisonstart arbeiten sich die Handballer aus Zweibrücken Woche für Woche weiter nach oben. Mit 10:2 Punkten und vier Siegen in Folge belegen sie derzeit den fünften Platz in der Regionalliga Südwest. Der kommende Gegner steht allerdings vor ihnen. Die HSG Dudenhofen/Schifferstadt steht mit 12:2 Punkten auf dem geteilten zweiten Platz und empfängt die Zweibrücker Löwen am Samstag um 20 Uhr in der Pfalzhalle.
Regionalliga Südwest · Vorbericht
HSG Dudenhofen/Schifferstadt – Zweibrücker Löwen
Samstag, 20:00 Uhr · Pfalzhalle, Hassloch
Mit vier Siegen in Folge haben sich die Löwen aus Zweibrücken in der Tabelle immer weiter nach oben gearbeitet. Sie haben sich damit in die Region vorgearbeitet, in der sie von den meisten erwartet werden und die auch ihrem eigenen Anspruch entspricht. Nach dem überragenden Erfolg gegen die HSG Kastellaun/Simmern folgte jedoch eine ganz schwierige Partie im Derby gegen den TuS KL-Dansenberg. Die Gäste zeigten eine gute Leistung und fanden gleich zwei Mittel, um die Rosenstädter vor neue Aufgaben zu stellen. Eine Maßnahme war es, den bislang so starken Löwen-Rückraum, in erster Linie Tim Eisel, früh zu stören.
„Dansenberg war sehr gut auf uns vorbereitet, hat sehr gut gegen uns in der 6:0-Abwehr gespielt und uns das Tempospiel schwer gemacht. Trotzdem waren wir finde ich die bessere Mannschaft und es hat einfach gedauert, bis wir uns belohnen konnten“, resümiert der sympathische Halblinke im Löwenrudel. In der zweiten Halbzeit blieb die Partie zunächst eng, aber Eisel und seine Mitspieler fanden zunehmend Lösungen, wenngleich sie viele Chancen ungenutzt ließen. „In der zweiten Halbzeit konnten wir uns dann vermehrt belohnen, wir waren wieder emotional voll da und dann hat es bei mir auch wieder besser geklappt“, brachte er es auf den Punkt.
Schwere Auswärtsaufgabe
Die Rosenstädter sollten sich am Wochenende nach Möglichkeit aber früher belohnen, denn die HSG Dudenhofen/Schifferstadt hat sich gut verstärkt und bestätigt bislang die Erwartungen. „Dudenhofen spielt bislang eine sehr überzeugende Runde. Die Neuzugänge Emanuel Novo, Arne Schäfer und Timo Naas haben sich gut eingespielt, insbesondere die Rückraumachse mit Schäfer, Naas und Christopher Huber ist extrem spielstark und schwer zu verteidigen. Dazu gesellt sich mit Aaron Schleidweiler einer der stärksten Kreisläufer der Liga, der permanent in Bewegung ist und ein ständiger Unruheherd ist“, weiß Martin Schwarzwald, Trainer der Zweibrücker Löwen.
Sein Kollege auf der Bank der HSG, David Oetzel, hat seine Mannschaft Woche für Woche, Monat für Monat weiterentwickelt und nicht nur in die Regionalliga geführt, sondern sie dort auch etabliert und zu einer mehr als guten Adresse geformt. Seit vergangener Woche kann sich Oetzel auch auf die Rückkehr seines Abwehrchefs und Kapitäns Dominik Seliger freuen, der sich im Spitzenspiel bei der HSG Kastellaun/Simmern direkt positiv eingebracht hat. Die Mannschaft um Seliger gewann mit 29:32, obwohl sie zu Beginn der Partie bereits mit sechs Toren in Rückstand lag.
„David Oetzel bereitet seine Mannschaft immer akribisch vor. Wir werden emotional und taktisch an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, um die Punkte aus der Pfalzhalle zu entführen.“
Martin Schwarzwald, Trainer der Zweibrücker Löwen
Spannung garantiert
Man darf sich auf eine spannende Partie freuen. Anpfiff ist am Samstag um 20 Uhr in der Pfalzhalle.






















