“Wir freuen uns alle darauf, dass es jetzt losgeht”

Am kommenden Wochenende starten die Handballer der SG Zweibrücken in die Rückrunde. Als Tabellenzweiter der Regionalliga Südwest haben sie überwintert und wollen da weitermachen, wo sie im Dezember aufgehört haben. Um 18 Uhr werden sie am Sonntag auswärts vom HC St. Ingbert-Hassel empfangen. Gespielt wird in der Rohrbachhalle in St. Ingbert. 

Die Rosenstädter haben eine Wahnsinns-Hinrunde hingelegt. Sie mussten lediglich eine einzige Niederlage einstecken. Durch diese starke Leistung waren sie dem restlichen Feld gemeinsam mit dem Spitzenreiter HV Vallendar enteilt. Aus Zweibrücker Sicht war diese Momentaufnahme so nicht zu erwarten, denn als Vorjahressiebter geht man nicht in eine Saison und erwartet, plötzlich um den Aufstieg zu spielen. Als sich dann noch die Verletzungen häuften und einige Spieler teilweise langfristig ausfielen, wartete man auf den Einbruch, der aber ausblieb. Die jungen, hungrigen Handballtalente aus Zweibrücken wuchsen über sich hinaus und nahmen die Verantwortung an. Wenn es nach Coach Martin Schwarzwald geht, kann es ruhig so weitergehen. In den zurückliegenden Wochen hat er seine Jungs auf eine knifflige Rückrunde eingestellt, in der sie nur noch fünf Heimspiele haben. „Ich bin zufrieden, einfach weil wir auch eine Woche länger Zeit hatten als die anderen Teams. Das hat uns auf jeden Fall geholfen. Wir konnten uns im Trainingslager in Rodalben als Mannschaft auf die Rückrunde einschwören. Wir freuen uns alle darauf, dass es jetzt losgeht“, antwortete er auf die Frage nach der Vorbereitung. 

Auch der kommende Gegner, der saarländische Konkurrent aus St. Ingbert-Hassel, hatte sich viel vorgenommen, erlebte dann aber einen wenig berauschenden Start ins neue Jahr. Sang- und klanglos ging man beim Handball Mülheim-Urmitz mit 40:21 (18:10) unter. Dabei benötigen die von Ex-Löwentrainer Klaus-Peter Weinert trainierten Tigers dringend Punkte für den Klassenerhalt, obwohl sie derzeit auf dem drittletzten Platz stehen, der normalerweise zum Klassenerhalt reichen würde. Mit dem TV Homburg und der TSG Hassloch stehen jedoch zwei Mannschaften in der 3. Liga hinten drin, die in die Regionalliga Südwest absteigen würden. Damit müsste eine weitere Mannschaft aus der Regionalliga absteigen. Damit es am Ende nicht der HC St. Ingbert-Hassel wird, sind dringend Punkte nötig. „Ich erwarte erst einmal ein Derby mit richtig guter Stimmung. Im Hinspiel bei uns haben wir schon gesehen, dass wir uns durchaus schwergetan haben und erst in der Schlussphase das Spiel für uns entscheiden konnten. Die St. Ingberter werden sehr sicher topmotiviert sein gegen uns. Gerade nach der deftigen Niederlage zum Jahresauftakt in Mülheim ist es normal, dass eine Mannschaft versucht, eine Reaktion zu zeigen. Das macht die Aufgabe für uns nicht einfacher“, weiß Martin Schwarzwald. 

„Mit Lars Gräbel, Joshua Eberhard, Sebastian Meister oder Yannic Klöckner im Tor verfügen sie über viel Qualität. Wir werden alles in die Waagschale werfen müssen, wenn wir beide Punkte mitnehmen wollen. Das wäre für uns sehr wichtig, um den Schwung aus der Hinrunde mit in die Rückrunde zu nehmen“, so SG-Trainer Martin Schwarzwald. 

Zweite Mannschaft empfängt den TV Niedewürzbach

Zeitgleich mit dem Spiel der ersten Mannschaft sind auch die Jungs von Max Sema gefordert. Um 18 Uhr empfangen sie den TV Niederwürzbach in der Ignaz-Roth-Halle. Mit fünf Punkten stehen die Rosenstädter zwar aktuell noch über dem Strich, benötigen aber weitere Punkte, um nicht auf einen Abstiegsplatz in der Tabelle der Oberliga abzurutschen. 

Mit neun Punkten steht der TV Niederwürzbach nur einen Platz davor. Auch sie wollen so schnell wie möglich einige Plätze nach oben klettern, um nicht in die gefährliche Zone abzurutschen. Das Hinspiel dominierten die Niederwürzbacher über weite Strecken. Doch die junge Zweibrücker Mannschaft steckte nie auf, auch nicht, als sie fünf Minuten vor dem Ende noch mit fünf Treffern in Rückstand lag, und holte so noch einen Punkt auswärts. 

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