Die Handballer der SG Zweibrücken zeigten bei ihrem Auswärtsspiel in Hassloch gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt eine ganz starke Leistung und schlugen die Gastgeber mit 19:30 (9:16). Vor allem die Abwehr der Zweibrücker Löwen zeigte sich von ihrer besten Seite und zog den „Panthern” den Zahn. Bester Werfer war Rechtsaußen Lukas Kondziela mit zehn Treffern.
Regionalliga Südwest · Samstag, 31.10.2026
19:30
HSG Dudenhofen/Schifferstadt – Zweibrücker Löwen
Halbzeit 9:16 · Bester Werfer: Lukas Kondziela 10
„Dieses deutliche Ergebnis war auch für uns überraschend, denn wir hatten Respekt vor Dudenhofen, die eine gute Saison spielen. Ich habe den Jungs gesagt, dass wir emotional auf der Höhe sein und die Mannschaft sein müssen, die gut in die Stoppfouls reinkommt und jede positive Aktion feiert. Gerade das Abwehr-Torhüter-Paket hat unfassbar gut funktioniert und sowohl Tom Ihl als auch Lukas Kondziela haben im Angriff super performt“, freute sich Löwen-Coach Martin Schwarzwald nach der Partie.
„Gerade das Abwehr-Torhüter-Paket hat unfassbar gut funktioniert und sowohl Tom Ihl als auch Lukas Kondziela haben im Angriff super performt.“
Martin Schwarzwald, Trainer der Zweibrücker Löwen


Vor allem die eigene Abwehrleistung hat es ihm angetan. Das Ziel war es, die Räume für den Rückraum und den Kreisläufer Aaron Schleidweiler der HSG möglichst klein zu halten. Dank disziplinierter und engagierter Abwehrarbeit gelang ihnen das. Aber auch Torhüter Damian Zajac bestätigte erneut seine gute Form und war früh in der Partie ein entscheidender Faktor. Würfe von außen wurden ebenso seine Beute wie mehrere Gegenstöße der Hausherren, sodass die Löwen früh auf die Siegerstraße abbiegen konnten.
Starke rechte Seite und dominanter Auftritt vor der Pause
Von Beginn an taten sich die Gastgeber schwer, Lösungen gegen die Zweibrücker Defensive zu finden. Den ersten eigenen Torerfolg konnten sie nach sechs Minuten bejubeln, als Emanuel Novo den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte. Nach Treffern von Timo Naas und Aaron Schleidweiler feierte die HSG den Ausgleich zum 3:3 – es sollte der letzte bleiben. Bis zur 15. Minute setzten sich die Rosenstädter auf 4:8 ab und zwangen David Oetzel zur Auszeit, die zunächst jedoch wenig bewirken sollte. Kurz darauf bauten die Löwen ihren Vorsprung auf 4:10 aus und konnten sich auf ihre starke rechte Angriffsseite verlassen.


„Dudenhofen war auf uns auch sehr gut vorbereitet und wir haben uns im 6-gegen-6 gegen ihre gute 6:0-Abwehr schwergetan. Wir haben dann aber immer die Chance über unsere rechte Seite gesucht, was top funktioniert hat“, schwärmte Schwarzwald. Lukas Kondziela auf Rechtsaußen und Tom Ihl im rechten Rückraum waren kaum zu halten. Zusammen mit Matteo Weber war die rechte Zweibrücker Angriffsseite für 17 der 30 Gästetreffer verantwortlich. Zwar fanden die Gastgeber später besser in die Partie, doch die Rosenstädter zeigten sich unnachgiebig und gierig und erhöhten bis zur Halbzeit auf 9:16.
Klarer Sieg und Fokus auf das Spitzenspiel
Wer auf ein Comeback der HSG Dudenhofen/Schifferstadt gehofft hatte, wurde in der zweiten Hälfte früh enttäuscht. Die Löwen blieben die bessere Mannschaft und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Schwarzwald nutzte dies, um die Spielanteile in der zweiten Halbzeit breiter zu verteilen, ohne dass es zu einem Bruch im Spiel kam. Ihre höchste Führung erspielten sie sich bis zur 54. Minute, als sie mit 15:29 führten. Das 19:30 war gleichermaßen verdient wie eindrucksvoll.
Nach diesem Erfolg können die Löwen mit breiter Brust in das Spitzenspiel am Freitag gegen die SF Budenheim gehen. Die Sportfreunde sind mit sieben Siegen aus sieben Partien gestartet und derzeit die einzige verlustpunktfreie Mannschaft der Liga. Am Freitag wird es vor allem auch auf die Abwehr ankommen. „Das Duo Stephan Jahn und Tim Eisel spielt in der Deckung derzeit überragend. Wir haben in den letzten Wochen große Sprünge in der Deckung gemacht. Darauf können wir sehr gut aufbauen. Jetzt hoffen wir am Freitag auf eine volle Halle“, so Schwarzwald.
Für die SG Zweibrücken spielten
Tor: Damian Zajac, Norman Dentzer
Feld: Lukas Kondziela 10, Tom Ihl 6, Nils Wöschler 4/3, Tim Eisel 4, Stephan Jahn 2, Collin Eden 2, Matteo Weber 1, Louis Ringle 1, Philipp Hammann, Julian Weber, Samuel Reitz, David Rios Potrony, Lars Gräbel, Ben Schwindt






















