Den Handballern der SG Zweibrücken ist der Start in die Rückrunde geglückt. Nach dem deutlichen 32:42-Derbysieg beim HC St. Ingbert-Hassel empfangen die „Löwen” zum ersten Heimspiel des Jahres die VTV Mundenheim. Der Tabellenelfte hatte zuletzt einen starken Lauf und konnte sich jahresübergreifend fünf Punkte aus den letzten drei Spielen sichern. Die Zweibrücker sind gewarnt. Anpfiff ist am Samstag um 18 Uhr in der Westpfalzhalle.
Die Mannschaft von SG-Trainer Martin Schwarzwald bleibt auf Erfolgskurs und hat im ersten Spiel der Rückrunde gezeigt, dass sie zurecht derzeit einziger Verfolger des Ligaprimus aus Vallendar ist. Da stört es auch wenig, dass man weiterhin auf wichtige Spieler verzichten muss oder dass weitere kurzfristig ausfallen. Des einen Leid ist des anderen Freud. Gerade die jungen Talente der A-Jugend bekommen früh viel Verantwortung übertragen und sammeln wichtige Erfahrungen in ihrer noch jungen Laufbahn bei den Aktiven. Sie überzeugen Woche für Woche und beweisen, dass sie sich ihren Platz im Kader redlich verdient haben. An der Seite der erfahrenen Dauerbrenner Nils Wöschler und Stephan Jahn können sie sich empfehlen. Mit Trainer Martin Schwarzwald haben sie zudem einen erfahrenen Coach an ihrer Seite, der sich vor der Saison zur Aufgabe gemacht hat, jeden Spieler zu verbessern. Bislang gelingt ihm das besser, als man es vor der Saison hätte erhoffen können.
Die VTV Mundenheim hätte sich einen ähnlichen Verlauf gewünscht, denn auch sie befinden sich im Neuaufbau. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga in der letzten Saison haben viele erfahrene Spieler den Verein verlassen. Doch die Hinrunde lief nicht wie gewünscht bzw. erhofft. Der Verein befindet sich im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga Südwest, konnte zuletzt aber wieder überzeugen: Fünf Punkte aus den letzten drei Spielen sprechen eine klare Sprache. „Mundenheim hat sich mit zuletzt 5:1 aus den vergangenen drei Spielen etwas Luft verschafft. Der Umbruch nach dem Abstieg hat ihnen sicher zu schaffen gemacht, aber sie hatten auch in vielen Spielen nicht ihren besten Kader beisammen. In Bestbesetzung sind sie eine sehr gefährliche Mannschaft. Timo Naas leitet klug Regie und ist ebenso wie Tim Schmieder sehr erfahren. Collin Eden überzeugt mit seiner Stärke im Eins-gegen-Eins und der im Winter nachverpflichtete Tim Barth kann jederzeit ein Spiel übernehmen. Gerade in der Abwehr müssen wir noch an Form zulegen. Durch die Ausfälle von Tim Eisel und Tom Grieser haben wir noch nicht die defensive Sicherheit, die uns zwischenzeitlich ausgezeichnet hat“, weiß SG-Trainer Martin Schwarzwald. Das Hinspiel gewannen die Rosenstädter knapp mit 29:31 (16:16). Vor allem in der ersten Hälfte hatten sie große Schwierigkeiten und lagen Mitte der ersten Halbzeit bereits mit sechs Treffern im Rückstand. Bis zur Halbzeit hatten sie den Rückstand jedoch egalisiert und konnten sich in einer spannenden und ausgeglichenen Partie erst in der Schlussphase nicht unverdient durchsetzen.
„Ein Schlüssel wird sicher unser eigenes Tempo sein, so wie schon gegen St. Ingbert“, so Schwarzwald. In der Abwehr werden sie aber noch eine Schippe drauflegen müssen. In den Kader zurückkehren werden Rückraumspieler Felix Weinert und Kreisläufer Samuel Reitz.
Zweite Mannschaft empfängt den HC Dillingen/Diefflen
Die Oberliga-Männer der SG Zweibrücken sind nach wie vor abstiegsgefährdet. Zwar stehen sie derzeit auf einem Nichtabstiegsplatz, der Abstand beträgt jedoch nur zwei Punkte. Einen Platz vor ihnen steht der kommende Gegner, der HC Dillingen/Diefflen, mit bereits fünf Punkten Vorsprung. Nach der Heimniederlage gegen den TV Niederwürzbach wollen die Jungs von Max Sema im nächsten Spiel zwei Punkte ergattern. Gespielt wird am Sonntag um 19 Uhr in der Westpfalzhalle.