Am kommenden Samstag empfangen die Handballer der SG Zweibrücken die HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Der Aufsteiger steht derzeit auf dem neunten Rang der Regionalliga Südwest und hat aus den letzten sieben Spielen nur eines verloren. Bereits im Hinspiel haben die Panther gezeigt, dass sie den Zweibrückern gefährlich werden können. Das Spiel endete 30:30. Anpfiff ist um 18 Uhr in der Westpfalzhalle.
Auch im neuen Jahr können die Zweibrücker an ihre starke Hinrunde anknüpfen und eilen weiterhin von Sieg zu Sieg. Mit gleich vielen Minuspunkten wie Ligaprimus HV Vallendar stehen sie an der Tabellenspitze der Regionalliga Südwest. Leider blieb ihnen zu Beginn der Rückrunde das Verletzungspech ein steter Begleiter. So verletzte sich zuletzt auch der junge Felix Weinert so schwer, dass er seinem Team diese Runde wohl nicht mehr helfen kann und zum Zuschauen verdammt ist. Umso erstaunlicher ist es, dass sie alle Rückschläge bislang so gut wegstecken konnten. Das Gefühl, dass die Mannschaft von Trainer Martin Schwarzwald abheben könnte, hat jedoch niemand, denn die Rosenstädter bleiben sehr demütig und werden keineswegs das Tempo drosseln. Das Ziel ist klar: Sie wollen ihren guten Lauf fortsetzen – auch gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt.
Doch auch der starke Aufsteiger liegt derzeit voll im Soll, kann auf einen starken Lauf zurückblicken und daraus Kraft ziehen. In den letzten sieben Partien mussten sie nur eine einzige Niederlage hinnehmen. Mit 15 Punkten haben sie sich verdientermaßen auf den neunten Rang hochgearbeitet. „Ich habe einen gesunden Respekt vor der Mannschaft. Nicht, weil sie uns im Hinspiel einen Punkt abgeknöpft haben, sondern weil sie einfach ein sehr guter Aufsteiger sind“, sagt Schwarzwald. Die Panther der HSG sind gekommen, um zu bleiben. Hinter den Kulissen wird bereits am Kader für die kommende Saison gearbeitet. Mit Timo Naas von den VTV Mundenheim und Emanuel Novo von der HG Oftersheim/Schwetzingen konnten gleich zwei Spieler mit Drittligaerfahrung verpflichtet werden. Doch auch der diesjährige Kader kann sich sehen lassen. Es ist daher nicht überraschend, dass sie bislang eine gute Rolle in der Regionalliga spielen. Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Panther ist Rückraumspieler Christopher Huber. „Christopher Huber ist vielleicht der Unterschiedsspieler der Liga. Er trifft viele Entscheidungen im Spiel, ist selbst abschlussstark und sehr gefährlich“, weiß Schwarzwald, der zudem die Rückkehr von Aaron Schleidweiler als große Verstärkung ausmacht. „HSG-Trainer David Oetzel macht einen Riesenjob.“
Der Tabellenzweite aus der Rosenstadt ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst. „Wir müssen ein ganz dickes Brett bohren. Aber wir werden versuchen, wie schon die ganze Saison, alles in die Waagschale zu werfen, um mit einem guten Abwehr-Torhüter-Paket gut ins Spiel zu finden. Vorne gilt es, trotz Tempo möglichst wenige Fehler zu produzieren. Wenn uns das gelingt, haben wir, denke ich, gute Chancen, die Punkte in Zweibrücken zu behalten“, so ein optimistischer Martin Schwarzwald.