Dentzer verlängert - Löwen in Mülheim-Kärlich gefordert

An diesem Wochenende starten die Löwen in drei schwierige Wochen. Gleich drei Mal nacheinander sind sie auswärts gefordert, und zwar gegen die Mannschaften der Plätze 5–7. Den Anfang machen sie am Samstag um 18:30 Uhr bei Handball Mülheim-Urmitz. Neben dem starken Lauf, den die Zweibrücker in diesem Kalenderjahr bislang gezeigt haben, dürfte ein weiterer Grund die Schwarzwald-Sieben beflügeln. Torhüter Norman Dentzer hat seinen Vertrag verlängert und bleibt den Zweibrücker Handballfans somit einen weitere Saison erhalten. 

„Norman ist ein absolutes Phänomen. Mich beeindruckt, mit welcher Einstellung er Woche für Woche ins Training geht. Egal, wie anstrengend es wird, er beißt sich überall durch. Er ist unfassbar ehrgeizig und ein super Vorbild für unsere jungen Spieler, was die Einstellung zum Training angeht. Das macht ihn zu einem unfassbar wertvollen Teil unserer Mannschaft. Ich bin sehr glücklich, dass er sich dazu entschieden hat, auch nächste Saison hier zu sein“, freut sich SG-Coach Martin Schwarzwald über die Vertragsverlängerung seines erfahrenen Goalies. Für ihn ist der Körper die wichtigste Währung. „Ich merke, dass ich der Mannschaft auf der Platte noch helfen kann, und ich fühle mich fit. Solange das so ist, wollte ich weitermachen“, so Dentzer. 

2020 wechselte er von der TS Rodalben zur VTZ nach Zweibrücken. Als sich die Spielgemeinschaft bildete, blieb er den Zweibrücker Fans erhalten. Eine SG Zweibrücken ohne den sympathischen Torhüter ist kaum denkbar. Umgekehrt ist es ebenso: „Ja, man kann schon von einer zweiten Heimat sprechen. Nach Offenbach ist Zweibrücken meine längste Station. Vom ersten Tag an habe ich mich in Zweibrücken und im Verein sehr wohl gefühlt. Der Verein ist wie eine große Familie. Es macht Spaß, am Samstag in die Halle zu gehen und vor so tollen Leuten zu spielen.“ Der zweifache Familienvater hat sich früh in der Handballszene einen Namen gemacht, der bei Gegnern im ganzen Südwesten schnell für Kopfschmerzen gesorgt hat. Bis heute hat er davon nichts eingebüßt und genießt hohes Ansehen. „Sobald Norman in einem Spiel Feuer fängt, ist er extrem unangenehm für jeden Gegner. Er gehört zu dieser Art von Torhütern, die über ihr Spiel in die Köpfe der Gegner kommen und dann mehr oder weniger unüberwindbar werden. Ich freue mich sehr, dass wir das noch weiter genießen können“, sagt Schwarzwald. Wie viel sein Torhüter ausmachen kann, hat man nicht zuletzt am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt gesehen. Dentzer brauchte nicht viel Anlauf, um in der zweiten Halbzeit dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Zehn Paraden in 30 Minuten sprechen eine eindeutige Sprache.

Bislang ist man mit der Saison mehr als zufrieden. „Die Saison läuft eigentlich super. Es tut mir nur leid um die vielen verletzten Spieler, die wir aktuell haben. Umso schöner ist es, dass die jungen Spieler ihre Aufgaben so gut erfüllen. Sonst wären wir nicht auf dem zweiten Platz. Wenn wir die nächsten drei Auswärtsspiele positiv gestalten, ist sehr viel möglich.“ Die erste schwierige Aufgabe erwartet ihn und seine Mitspieler bereits am Samstag, wenn sie von Handball Mülheim-Urmitz empfangen werden. Letztes Jahr konnten sie den Klassenerhalt erst am letzten Spieltag unter Dach und Fach bringen. Diese Saison läuft es bedeutend besser. Mit 19:17 Punkten stehen sie verdient auf dem siebten Platz der Regionalliga Südwest. Mit etwas Glück können sie noch den einen oder anderen Platz nach oben klettern, genauso leicht könnten sie aber auch in der Tabelle fallen. Deswegen werden sie weiterhin alles daran setzen, möglichst viele Punkte zu sammeln. Ein besonderes Augenmerk müssen die Rosenstädter auf Linkshänder Tim Hemmerle legen, der im rechten Rückraum für viel Gefahr sorgt und viertbester Feldtorschütze der Liga ist. Aber auch die erfahrenen Jan Hommen und Martin Langen können Spiele an sich reißen, und mit Yannik Stromberg haben sie zudem einen guten Torhüter zwischen den Pfosten. Er hat schon im Hinspiel beim klaren 30:21 (15:11) auf sich aufmerksam gemacht.

Ebenfalls am Samstag empfängt die zweite Mannschaft der SG Zweibrücken um 18 Uhr die HSG TVA/ATSV Saarbrücken in der Westpfalzhalle.

 

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